Fortsetzung "Geschichten vom Steg": Es taut jetzt!
Am Samstag, den 27.2.2010 gegen 9:00 Uhr trafen sich im SCZ 11 wackere Stegbauer, um weiter an der neuen Stegumrandung zu arbeiten. Bei leider nur vorübergehendem Sonnenschein aber immerhin ca. 6 Grad Celsius war das Arbeiten recht angenehm. Die Temperaturen waren die Woche über auch tagsüber über Null gewesen, daher war viel vom Eis, das die Woche davor noch gut getragen hatte, in der Sonne dahin geschmolzen. Die Eisdecke war bereits recht dünn, aber gerade noch so begehbar. Allerdings war gegen 10:00 Uhr bereits das erste nasse Bein zu verzeichnen...
Es wurden wieder alle verfügbaren Werkzeuge herausgeholt, um die Umrandungsplanken mit Bohrlöchern und seitlichen Fixierungslöchern zu versehen. Die Arbeit wurde in Schritte (Alte Bolzen auslösen, neue Bolzen sägen, Löcher passgenau bohren und fräsen, Planken fixieren, ausrichten und anschrauben) aufgeteilt und wieder waren es kleine Teams zu zweit oder dritt, die sich jeweils eines Arbeitsschrittes annahmen.
Nach einer leckeren Mittagspause ging es am Nachmittag weiter. Die Arbeitsschritte und -prozesse sowie die emsigen Werkler waren eingespielt und so konnten von Stunde zu Stunde mehr Planken fertiggestellt und an den Steg angebracht werden.
Allmählich trudelten auch die Vorbereiter und Teilnehmer der Mitgliederversammlung um 15:00 Uhr ein und so wurde es noch betriebsamer im SCZ.
Gegen 14:30 Uhr waren bereits 28 der Umrandungsplanken am rechtsseitigen Steg angebracht, stabilisiert und fixiert worden.
Und so konnte der Nachmittag langsam aber sicher, nach Aufräumarbeiten und Sicherung der Werkzeuge, in die Mitgliederversammlung übergehen.
Auch dieses Mal bedarf es einer oder mehrerer Fortsetzungen der Arbeiten am Steg, bevor dann die Saison eingeleitet werden kann. Und, wie letztes Mal schon berichtet, müssen immer noch einige der Holzpfähle, die der lange und heftige Frost angehoben hat, wieder tiefer und stabil in den Seegrund eingebracht werden. Auch ist der Steg an einigen Stellen abgesunken und muss wieder egalisiert werden. Es gibt also noch einiges zu tun.
Wir werden auch über die weiteren Aktivitäten der Stegbauer und irgendwann über das Happy-End dieser Geschichte berichten - für heute entbiete ich euch wieder ein freundliches "Mast und Schotbruch!"
Cornelia Schultheiss
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